Online Reputation Imageanalyse

Das Erscheinungsbild, besser Image einer Firma ist Ihre Visitenkarte. Über das Image einer Firma wird das Kaufverhalten eines Kunden Maßgeblich beeinflusst. Ein gutes Image lässt die Attraktivität einer Marke, eines Produkts oder einer Dienstleistung steigen. Das eigene Image wird von einer Firma und Ihren Kunden nicht immer übereinstimmend wahrgenommen.

Unterschieden wird zwischen der Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung.

Oberstes Ziel einer Kundenorientierten Firma sollte es sein diese beiden Wahrnehmungen in Einklang zu bringen. Eine Reputationsverteidiger Imageanalyse kann hierbei eine entscheidende Rolle spielen. Im Zuge einer Online Reputation Imageanalyse werden unter anderem das Erscheinungsbild (also das aktuelle Image) eines Unternehmens in der Öffentlichkeit, das Kaufverhalten der Kunden sowie die Wechselwirkung zwischen Selbstwahrnehmung und Kundensicht überprüft.

Um das Image einer Firma zu steigern eignen sich Online Reputation Maßnahmen. Als Reputation bezeichnet man hierbei in der Grundbedeutung den Ruf einer Firma, einer Organisation oder einer Gruppe. Als online Reputation in diesem Fall den Ruf einer Firma im world wide web.
Heutzutage gibt es im Internet für jedermann die Möglichkeit Meldungen und Behauptungen aufzustellen. Inwieweit diese Behauptungen dabei der Wahrheit entsprechen sei dahingestellt. Wichtig zu wissen ist, dass über untereinander verknüpfte Diskussionsforen, Blogs oder ähnliche Plattformen, Behauptungen in Windeseile im Internet gestreut werden. Das Image einer Firma kann somit von jetzt auf gleich in den Keller sinken. Die Auswirkungen einer solchen Rufschädigung, haben vor allem für kleine Firmen fatale Folgen. Mit Hilfe von Reputationsverteidiger’s Online Reputation Managements besteht die Möglichkeit durch strategisches und anlassbezogenes Handeln, den Ruf einer Firma im Internet in eine bestimmte Richtung zu lenken. Mit dem Online Reputation Management lässt sich der eigene Ruf im Internet Verwalten. Dazu gehört eine Reihe von Methoden die aufeinander aufbauen. Zuerst einmal sollte zum Beispiel über Suchmaschinen überprüft werden ob der eigene Name im Internet auftaucht und in welchem Zusammenhang er verwendet wird.

Stellt eine Firma fest, dass der eigene Ruf in ein schlechtes Licht geraten ist, sollte auf angemessene Weise eingeschritten werden. So kann man Kundenkritik dadurch begegnen, dass der kritisierte Punkt in der Firma überprüft und gegebenenfalls behoben wird. Bei Verbreitung falscher Tatsachen sollte die Firma den Verbreiter über seine fehlerhafte Aussage informieren. Um der Verbreitung falscher Tatsachen vorzubeugen, sollte eine passende Eigendarstellung in Suchmaschinen platziert werden.
Online Reputation und Imageanalysen nehmen viel Zeit in Anspruch und sind gerade für kleinere Unternehmen schwer umsetzbar.

Reputationsverteidiger bietet einen Komplettservice von der eigenen Imageanalyse über das Beobachten von Konkurrenz bis hin zum erfolgreichen Reputation Management. Nicht nur der Ruf einer Firma lässt sich durch Online Reputation und Imageanalysen verbessern. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist außerdem die Umsatzsteigerung, da auch Empfehlungen sich rasant über das Internet ausbreiten. Im Zeitalter des Internets sollte man sich mit dem eigenen Ruf beschäftigen, denn einen schlechten Ruf aus den Köpfen der Menschen zu bekommen gestaltet sich weitaus schwieriger als das beibehalten eines guten Rufes.

Bei Interesse an Reputationsverteidiger.de emailen Sie an sm @ reputationsverteidiger.de

Ein Weltkonzern vernichtet seine Reputation

Furchtbarer hätte es für die Umwelt, aber auch für BP nicht kommen können: Im Februar 1989 hatte der Konzern das Erscheinungsbild unter dem Motto “Horizon” geändert, um damit nach eigenen Angaben strukturelle Veränderungen und das gestiegene Selbstbewusstsein auf dem Weltmarkt zu versinnbildlichen, und dann ist es ausgerechnet der Untergang der Bohrinsel “Deepwater Horizon”, der den mehr als 120 Jahre erfolgreich in aller Welt agierenden Konzern in die größte, eventuell sogar Existenz bedrohende Krise seiner Geschichte führt und die größte Umweltkatastrophe seit Tschernobyl ausgelöst hat, deren Ende und Folgen noch gar nicht absehbar sind. Die erst Ende März 2010 von BP-Vorstand Andy Inglis gepriesene hohe Befähigung des Konzerns bei der erfolgreichen Überwindung geopolitischer schwieriger Situationen sowie das hohe Know How unter anderem in der Erschließung von Tiefseegebieten klingen wie Hohn angesichts der Katastrophe im Golf von Mexiko.

Der Untergang der Ölplattform “Deepwater Horizon” mit der Folge, dass seit fast fünf Wochen riesige Ölmengen- inzwischen wird von 5000 bis zu 50.000 Barrel (800.000 bis 8.000.000 Liter) Rohöl täglich gesprochen- in den Golf von Mexiko gelangen, ist allein betrachtet eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes; für das Meer und alle darin befindlichen Lebewesen, für die Küstenregionen von Mississippi, Alabama, Florida und nicht zuletzt Louisiana, wo schon mehr als einhundert Kilometer Küste ölverschmutzt sind, für die amerikanische Regierung und ganz besonders für den BP Konzern aufgrund entgangener Gewinne und zu erwartender Entschädigungsansprüche ungeheuren Ausmaßes. Doch auch wenn das sarkastisch klingen mag: Den finanziellen Schaden wird der BP Konzern, der in 2009 Gewinne von 16,7 Milliarden US-Dollar auswies, vermutlich verkraften können. Doch die Reputation wird für sehr lange Zeit vernichtet bleiben, denn unvorstellbar sind die Ausmaße des Unglückes, doch unverzeihlich ist die beschämende Rolle, die der BP Konzern darin spielt.

Der Reputation hat nicht nur geschadet, dass der Tony Hayward, Konzernchef der BP, noch in der dritten Woche nach dem Bersten der Rohre die Auswirkungen auf die Umwelt als sehr, sehr gering, bezeichnete und die Angaben zur Menge des austretenden Rohöls verniedlichte, inzwischen jedoch eine nicht mehr überschaubare Panne zugeben musste. Schwerer noch wiegt, dass die BP ihre eigenen Ziele, “die Auswirkungen der operativen Tätigkeit auf Umwelt und Gesundheit so weit wie möglich einzuschränken”, eklatant verletzt hat, als sie aufgrund geringerer Sicherheitsvorschriften die Bohrinsel unter der Flagge der Marshall-Inseln registrieren ließ und zudem wenige Tage vor der Explosion von zwei Alternativen, das Bohrloch zu ummanteln, die schlechtere, kostengünstigere wählte. Völlig indiskutabel ist die miserable Informationspolitik nicht nur in Bezug auf die austretenden Ölmengen, sondern auch auf die Fortschritte bei der Behebung des Schadens. Nachdem zunächst der Eindruck entstand, dass die BP nicht alles in ihren Kräften stehende unternimmt, um den Schaden einzugrenzen, hat sich nach missglückten Versuchen, das Leck in etwa 1.600 Metern unter dem Meeresspiegel mit einer tonnenschweren Haube zu verschließen, der inzwischen verbotenen Bekämpfung der Ölpest durch giftige Chemikalien und dem “Top Kill”, einem Versuch, das geborstene Rohr mit Schlamm-Massen zu verstopfen, gezeigt, dass BP wohl tatsächlich mit der technischen Beseitigung des Problems überfordert ist. Als letzter Versuch steht jetzt im Raum, den Ölabfluss in den Golf durch Entlastungsbohrungen zu erreichen, die aber nicht vor August abgeschlossen werden können. Aber selbst dem Konzernchef von BP ist klar, dass die beschädigte Reputation auch durch ein Gelingen des Vorhabens nicht wieder hergestellt werden wird. Bei einem Nichtgelingen dürfte das vernichtete Image des BP Konzerns das kleinste Problem sein.