Schadenpotentialanalyse

Die Reputationsverteidiger.de Schadenpotenzialanalyse kann einen entscheidenden Anteil am Aufbau positiver Firmenreputation haben – online wie offline. Umgekehrt kann die Vernachlässigung der Durchführung von Schadenpotenzialanalysen über sogenannte Vulnerability Audits im Falle einer dadurch unvorhergesehenen Krise dem Ansehen eines Unternehmens und seines Markenportfolios grundlegend schaden.

Tatsache ist außerdem, dass die Durchführung von Schadenpotenzialanalysen Unternehmen grundsätzlich weniger kosten, als die im Falle des Falles zu unternehmenden Schadensbegrenzungsmaßnahmen. Berücksichtigt man weiterhin, dass die Durchführung von Vulnerability Audits zusätzlich auf diskrete Weise an Shareholder, potenzielle Investoren und Kapitalgeber und Businesspartner kommuniziert werden kann, so können diese sogar zu einer Stärkung der Firmenreputation beitragen, statt diese nur zu schützen.

Schadenpotenzialanalysen sollten deshalb zum selbstverständlichen Bestandteil des Risikomanagements jeder Firma gemacht werden – unabhängig von seiner Größe. Dies beinhaltet sowohl das Unternehmen selbst als auch das respektive Brandmanagement der einzelnen Marken des Produktportfolios, die unter Umständen jede ihre eigenen Reputationskriterien aufweisen.

Heutzutage besteht so gut wie jede Schadenpotenzialanalyse aus zwei Teilen, die respektive online und offline stattfinden. Die Reputation eines Unternehmens im Internet unterliegt bestimmten Gesetzmäßigkeiten, die für seinen Ruf in der sozusagen realen Welt nicht zutreffen – und umgekehrt. Daher muss das Unternehmens- und Brand Management seine Vulnerability Audits auch auf diese beiden Kommunikationsfelder ausdehnen.

Trotz ihrer Unterschiede aber operieren die Vulnerability Audits sowohl für Marken als auch für Firmen, und sowohl offline wie online zunächst nach den gleichen Prinzipien. Voraussetzung ist eine ehrliche, uneingeschränkt selbstkritische Bereitschaft, die operativen und kommunikativen Schwachpunkte des Unternehmens aufzudecken. Das Ziel wiederum ist immer eine im Falle einer sich anzeigenden oder tatsächlich auftretenden Krise vorhandene Kommunikationsstrategie, die eine grundlegende und irreversible Schädigung der Firmenreputation verhindern oder zumindest minimieren kann.

Um diese zu erstellen, müssen in jedem Fall Informationen und Daten der wichtigsten Personen innerhalb des Unternehmens zusammengetragen werden. Offline sind diese sind nicht notwendigerweise identisch mit den Entscheidungsträgern und dem gehobenen Management; relevant ist einzig, dass sie das Unternehmen gut kennen und kontinuierlich beobachten. Online gehören hierzu langjährige oder besonders intensive Nutzer des firmeneigenen Webangebotes, deren Befragung allerdings sehr subtil und durchdacht durchgeführt werden muss. Die gesammelten Daten müssen auf potenzielle Krisenherde und -Anzeichen hin ausgewertet werden, deren Ausbruch zu einer Reputationsschädigung führen könnte. Mögliche Kommunikationsszenarien müssen erarbeitet und analysiert werden. Das Ergebnis sollte ein jedem relevanten Mitarbeiter vorliegendes Manual sein, dass die notwendigen Schritte im Fall des Falles vorgibt.

Im Falle des Online Reputation Managements (ORM) ist die Vorgehensweise etwas abweichend. Hier findet das Vulnerability Audit sehr viel weniger direkt statt, sozusagen eher passiv als aktiv. Dies umfasst zum Beispiel die Auswertung der Firmen- und Markennennung in den Keyword-Suchergebnissen der Suchmaschinen, in User-Foren oder Blogs. Gleichzeitig ist die für die Reputation so entscheidende Mundpropaganda im Netz wesentlich transparenter und leichter nachzuverfolgen, da sie meist über implizite und explizite Produktempfehlungen, Rezensionen und Ähnliches stattfindet. Das inhärente Problem des Internets für Krisenmanagement ist die Schnelligkeit, mit der sich reputationsschädigende Informationen dort ausbreiten. Ein Verhindern ist fast ausgeschlossen; gerade deshalb ist Prävention hier so entscheidend.

Reputation Management für Arbeitnehmer

Im Zeitalter des World Wide Web greift das Internet auf immer mehr Bereiche auch des alltäglichen Lebens über und lässt vor allem den heutigen Arbeitnehmer spüren, dass sämtliche Äußerungen, Statements und Ähnliches auf diversen Internetseiten mit großer Vorsicht zu genießen sind.

Dies musste Sonja, 18 Jahre alt, gerade das Abitur abgelegt, voller Überraschung und auch Entsetzen feststellen. Bei ihrem Bewerbungsgespräch für eine duale Ausbildung lief eigentlich alles glatt, bis dann auf dem Bildschirm des PCs der Personalbeauftragten des Unternehmens ihr eigener Steckbrief erschien. Aber nicht etwa der Lebenslauf, den sie der Firma zugesandt hatte, sondern ihre persönlichen Äußerungen auf „StudiVZ“, einem der vielen sozialen Netzwerke, die heutzutage im World Wide Web existieren.

Anfang des Jahres 2010 hatte allein die Internetseite „Facebook“ nach eigenen Angaben 400 Millionen aktive Nutzer aufzuweisen. Doch auch wenn sich ein wahrer Trend entwickelt hat, persönliche Informationen ohne jede Vorsorge online zu veröffentlichen, heißt das nicht, dass ein solches Verhalten nicht auch zunächst unbedachte Gefahren birgt. Denn auch Arbeitgeber haben beispielsweise solch soziale Netzwerke als Quell für eigentlich geheime Informationen über potentielle Arbeitnehmer entdeckt. Da Sonja am Wochenende auch gerne mal „saufen“ ging, wie sie es in ihrem Profil auf „StudiVZ“ angegeben hatte, schien sie dem Unternehmen nun zu unseriös.

Diese Entwicklung ist derzeit auf dem gesamten Arbeitsmarkt zu beobachten. Als „Online Reputation Management“ bezeichnet man heutzutage die Tätigkeit, durch Recherchen im Internet, aber auch durch aktives Eingreifen den eigenen individuellen Ruf oder den eines beliebigen Unternehmens zu verbessern. Das heißt also, dass diverse Veröffentlichungen sowohl analysiert, als auch gemanagt werden. Für einen Arbeitnehmer bedeutet dies, ein adäquates Bild von sich selbst im World Wide Web zu erschaffen, das potentiellen Arbeitgebern positiv ins Auge fällt. Wenn man also in einem sozialen Netzwerk angemeldet ist, sollte man trotzdem seine Seriosität bewahren, exzentrische oder einfach ausgefallene Charakterzüge lieber für sich behalten. Aber auch auf weitere Arten entsteht im Internet schnell eine gewisse Reputation eines Individuums. So spielen hier auch eigenständig auf Blogs oder Foren geäußerte Einstellungen und Meinungen eine wichtige Rolle. Natürlich verraten Suchmaschinenergebnisse ebenfalls viel über die eigene Persönlichkeit, decken beispielsweise die Mitgliedschaft in einem Verein auf, die Teilnahme an einer Veranstaltung oder das Vollbringen einer gewissen Leistung. Um nun als Arbeitnehmer und Internetnutzer zu vermeiden, dass einem das Gleiche wie Sonja widerfährt, ist das eigene Online Reputation Management von äußerster Wichtigkeit. Dies schließt nicht nur mit ein, von vornherein aktive Preisgabe von unvorteilhaften Informationen zu vermeiden, sondern beispielsweise auch die direkte Steuerung von Meinungen im Internet. Inzwischen gibt es jedoch Reputationsverteidiger.de, um negative Spuren der eigenen Persönlichkeit im World Wide Web zu entfernen, die sich dann negativ bei der Jobsuche auswirken könnten. Hierunter fällt auch das direkte Löschen von unangenehmen und ungewünschten Informationen.

Mit der Verbreitung des Internets wird der Unterschied zwischen privaten Angelegenheiten und beruflichen Interessen immer undeutlicher. Als aktiver Internetnutzer kann man sich dieser Bewegung kaum noch entziehen. Nützlich ist es natürlich, selbst über die eigene Online Reputation auf dem Laufenden zu bleiben. Hierbei hilft Reputationsverteidiger.de