Ein Weltkonzern vernichtet seine Reputation

Furchtbarer hätte es für die Umwelt, aber auch für BP nicht kommen können: Im Februar 1989 hatte der Konzern das Erscheinungsbild unter dem Motto “Horizon” geändert, um damit nach eigenen Angaben strukturelle Veränderungen und das gestiegene Selbstbewusstsein auf dem Weltmarkt zu versinnbildlichen, und dann ist es ausgerechnet der Untergang der Bohrinsel “Deepwater Horizon”, der den mehr als 120 Jahre erfolgreich in aller Welt agierenden Konzern in die größte, eventuell sogar Existenz bedrohende Krise seiner Geschichte führt und die größte Umweltkatastrophe seit Tschernobyl ausgelöst hat, deren Ende und Folgen noch gar nicht absehbar sind. Die erst Ende März 2010 von BP-Vorstand Andy Inglis gepriesene hohe Befähigung des Konzerns bei der erfolgreichen Überwindung geopolitischer schwieriger Situationen sowie das hohe Know How unter anderem in der Erschließung von Tiefseegebieten klingen wie Hohn angesichts der Katastrophe im Golf von Mexiko.

Der Untergang der Ölplattform “Deepwater Horizon” mit der Folge, dass seit fast fünf Wochen riesige Ölmengen- inzwischen wird von 5000 bis zu 50.000 Barrel (800.000 bis 8.000.000 Liter) Rohöl täglich gesprochen- in den Golf von Mexiko gelangen, ist allein betrachtet eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes; für das Meer und alle darin befindlichen Lebewesen, für die Küstenregionen von Mississippi, Alabama, Florida und nicht zuletzt Louisiana, wo schon mehr als einhundert Kilometer Küste ölverschmutzt sind, für die amerikanische Regierung und ganz besonders für den BP Konzern aufgrund entgangener Gewinne und zu erwartender Entschädigungsansprüche ungeheuren Ausmaßes. Doch auch wenn das sarkastisch klingen mag: Den finanziellen Schaden wird der BP Konzern, der in 2009 Gewinne von 16,7 Milliarden US-Dollar auswies, vermutlich verkraften können. Doch die Reputation wird für sehr lange Zeit vernichtet bleiben, denn unvorstellbar sind die Ausmaße des Unglückes, doch unverzeihlich ist die beschämende Rolle, die der BP Konzern darin spielt.

Der Reputation hat nicht nur geschadet, dass der Tony Hayward, Konzernchef der BP, noch in der dritten Woche nach dem Bersten der Rohre die Auswirkungen auf die Umwelt als sehr, sehr gering, bezeichnete und die Angaben zur Menge des austretenden Rohöls verniedlichte, inzwischen jedoch eine nicht mehr überschaubare Panne zugeben musste. Schwerer noch wiegt, dass die BP ihre eigenen Ziele, “die Auswirkungen der operativen Tätigkeit auf Umwelt und Gesundheit so weit wie möglich einzuschränken”, eklatant verletzt hat, als sie aufgrund geringerer Sicherheitsvorschriften die Bohrinsel unter der Flagge der Marshall-Inseln registrieren ließ und zudem wenige Tage vor der Explosion von zwei Alternativen, das Bohrloch zu ummanteln, die schlechtere, kostengünstigere wählte. Völlig indiskutabel ist die miserable Informationspolitik nicht nur in Bezug auf die austretenden Ölmengen, sondern auch auf die Fortschritte bei der Behebung des Schadens. Nachdem zunächst der Eindruck entstand, dass die BP nicht alles in ihren Kräften stehende unternimmt, um den Schaden einzugrenzen, hat sich nach missglückten Versuchen, das Leck in etwa 1.600 Metern unter dem Meeresspiegel mit einer tonnenschweren Haube zu verschließen, der inzwischen verbotenen Bekämpfung der Ölpest durch giftige Chemikalien und dem “Top Kill”, einem Versuch, das geborstene Rohr mit Schlamm-Massen zu verstopfen, gezeigt, dass BP wohl tatsächlich mit der technischen Beseitigung des Problems überfordert ist. Als letzter Versuch steht jetzt im Raum, den Ölabfluss in den Golf durch Entlastungsbohrungen zu erreichen, die aber nicht vor August abgeschlossen werden können. Aber selbst dem Konzernchef von BP ist klar, dass die beschädigte Reputation auch durch ein Gelingen des Vorhabens nicht wieder hergestellt werden wird. Bei einem Nichtgelingen dürfte das vernichtete Image des BP Konzerns das kleinste Problem sein.

Markenpositionierung im Web

Ein eigener Internet-Auftritt ist für jedes Unternehmen heute Pflicht. Wie aber positioniert sich eine Marke erfolgreich und unverwechselbar im Netz?

Grundlagen der Markenpositionierung im Web
Jedes Unternehmen, das sich im Internet präsentiert, muss dafür sorgen, dass seine Marke richtig positioniert ist. Wie bei der Markenarbeit in anderen Medien gilt auch im Web: Der Köder muss dem Fisch schmecken – nicht dem Angler. Das heißt, die Positionierung muss genau auf die anvisierte Zielgruppe abgestimmt sein. Junge Leute unter 20 werden zumeist eher durch ein junges, flippigeres Image angesprochen. Gut situierte Hausbauer wollen wahrscheinlich etwas seriöser umworben werden. Und Unternehmen als Zielgruppe stellen wiederum ganz eigene Ansprüche an die Informationen und deren grafische Aufbereitung im Internet.
Um langfristig eine erfolgreiche Markenpositionierung zu erreichen, ist neben der genauen Analyse der Zielgruppen die Wahl der richtigen Marketingstrategie von entscheidender Wichtigkeit. In der Praxis haben sich nur drei Strategien als dauerhaft erfolgreich erwiesen: die Qualitätsführerschaft, die Preisführerschaft und die Nischen-Strategie.

Erste Positionierung: der Qualitätsführer
Das oberste Bestreben bei dieser Marketingstrategie besteht darin, bessere Produkte als alle anderen Konkurrenten in einem Markt zu produzieren oder zu verkaufen. Da die Entwicklung und der Einkauf entsprechender Produkte deutlich teurer sind, als zum Beispiel bestehende Produkte einfach zu kopieren, schlagen sich diese Kosten in aller Regel auch in den Verkaufspreisen nieder. Der Qualitätsführer verlangt zumeist mit Abstand die höchsten Preise in seinem Markt.
Sein Internet-Auftritt muss diesen Qualitätsansprüchen ebenfalls gerecht werden. Gut gestaltete Seiten von Qualitätsführern zeichnen sich zum Beispiel durch ein edles oder modernes Aussehen aus, das jedem Nutzer sofort verdeutlicht, dass die Produkte im Premium-Bereich angesiedelt sind. Liebe zu Details, aufwändige Produktfotografien, Image-Filme und Informationen, die den Qualitätsvorsprung der Produkte beschreiben, runden den Web-Auftritt ab.

Zweite Positionierung: der Preisführer
Für den Preisführer ist die Qualität der Produkte, die er produziert oder verkauft, zwar nicht gänzlich unwichtig. Schließlich unterliegt auch er der gesetzlichen Produkthaftung. Aber das oberste Ziel, und für seinen Erfolg entscheidend, ist der Preis.
Der Internetauftritt eines Preisführers muss daher auch in erster Linie verdeutlichen, dass Nutzer die Produkte in keinem anderen Shop zu einem vergleichbaren Preis-Leistungs-Verhältnis bekommen werden. Entsprechend aggressiv sollten die Web-Seiten auch gestaltet sein. Durchgestrichene Preise, Tiefpreis-Versprechen und Sonderangebote können auf gut gestalteten Seiten Nutzer davon überzeugen, wirklich ein Schnäppchen zu machen. Da sich hohe Verwaltungskosten für Preisführer zumeist verbieten, werden die Informationen und Bilder zu den Produkten weniger aufwändig, liebevoll und detailliert sein wie beim Qualitätsführer. Und das ist auch gut so – schließlich sollen hier ganz andere Kunden angesprochen werden.

Dritte Positionierung: der Nischenanbieter
Ein Unternehmen, dass es nicht schafft, entweder der Beste oder der Günstigste in seinem Markt zu sein, wird mittelfristig ein Problem bekommen. Ein Ausweg, der sich oftmals anbietet, ist die Flucht in eine Marktnische. Wichtig dabei ist, dass die Nische groß genug ist – das heißt, dass das Unternehmen dort genug Umsatz erzielen kann. Und die Marke muss in dieser Nische die vergleichsweise kleine Zielgruppe perfekt ansprechen. Wer es schafft, Produkte für eine bestimmte Kundengruppe besser und passgenauer anzubieten als alle Wettbewerber, hat gute Chancen, für diese Produkte auch überdurchschnittlich hohe Preise zu verlangen.
Der Internet-Auftritt eines Nischenanbieters muss perfekt auf seine kleine Zielgruppe abgestimmt sein. Für ihn ist es nicht so wichtig, dass die grafische Gestaltung und die verfügbaren Informationen möglichst vielen Nutzern gefallen – aber die Käufer in seiner Marktnische müssen sich optimal angesprochen fühlen

Reputation als Referenz

Das Ansehen eines Unternehmens wird als Reputation bezeichnet. Änderungen im Unternehmen sowie in der Geschäftstätigkeit führen diesbezüglich meist unumgänglich zu einem Reputationsgewinn bzw. zum Reputationsverlust.

Auf dem Finanzmarkt besteht das sogenannte Reputationsrisiko in der Regel für Kapitaldienstleister und Banken.
Das Risiko, durch fehlerhaftes Handeln Ansehen und Vertrauenswürdigkeit gegenüber dem Kunden zu verlieren, ist hier besonders hoch. Der einzelne Mitarbeiter oder gar ganze Gruppen und Abteilungen können hier immensen Schaden verursachen.

Da der Verlust der Reputation für das Unternehmen meist verheerende Folgen hat, ist der Weg in die Insolvenz hier nicht selten die letzte diesbezügliche Auswirkung auf den Imageverlust.
Viele Kreditinstitute und Banken beugen aus diesem Grund vor und bilden spezielle Abteilungen, welche sich ausschließlich um das Ansehen des Unternehmens nach außen hin, sowie um die Aufrechterhaltung und Verbesserung der Vertrauenswürdigkeit kümmert.

Um eine nachhaltige Rentabilität zu sichern, ist die Reputation für ein Kreditinstitut von großer Bedeutung.
Eine diesbezügliche Definition erfolgt hier hinsichtlich Kompetenz, Vertrauenswürdigkeit und Integrität der Geschäfts- und Privatkunden-Wahrnehmung.
Reputationsrisiken bieten, neben den negativen Auswirkungen, immer auch die Chance für positive Abweichungen vom bestehenden Niveau. Auch sie gehören zur Gruppe der Finanzrisiken, und die darauf folgenden Reaktionen und Handlungen führen zu einem Marktwertgewinn oder -verlust. Diesbezügliche Kosten- und Erlöswirkungen können jedoch im Vorfeld nicht quantifiziert werden.

Ein eigenständiges Reputationsmanagement hat sich in der heutigen Bankpraxis bereits fest etabliert. Der Abteilung des Reputationsmanagement wird die immens wichtige Aufgabe zu teil, Reputationsrisiken zunächst zu ermitteln und zu definieren, dann zu identifizieren und zu messen, um diese dann schlussendlich in die nötigen Bahnen lenken zu können.

Mit Hilfe umfangreicher Analysen werden konfliktreiche Themen zunächst identifiziert. Um eine mögliche Dynamik abschätzen und Einfluss nehmen zu können, werden darauf folgend diverse Kommunikationsmaßnahmen eingesetzt. Gemessen werden kann eine Reputation mit Hilfe des sogenannten Indikatorenmodells, welches anhand des Reputations-Index (RIP) abgefragt wird. Aus verschiedenen Datenbanken und mit Hilfe diverser eingesetzter Reputationstreiber kann hier eine kumulierte Auswertung auf der sogenannten Gesamtbank-Reputation erfolgen. Als Treiber eignen sich Modelle, welche zur Analyse hinsichtlich Qualität der internen und finanziellen Prozesse, sowie hinsichtlich Kundenzufriedenheit und gesellschaftlicher Anforderungen hinzugezogen werden können.
Des Weiteren können auch im Rahmen eines Self-Assessment Reputationsrisiken ermittelt werden. Mittels Workshops und Interviews können hier Schwachstellen im Mitarbeiter- und Gruppenbereich aufgedeckt werden.
Eine diesbezügliche Bewertung ergibt sich mittels Aufschlüsselung der vorab zusammengetragenen Indizien.

Das Ergebnis der Reputationsmessung bildet dann den Einstieg in meist weitreichende Strategien. Anhand der Treiberinformationen können schwache oder gefährdete Teilreputationen positiv manipuliert werden. Dies erfolgt auch hier mit der Planung und anschließender Steuerung und Kontrolle. Verluste oder gar Insolvenzen können nun mit Hilfe geeigneter Instrumente begrenzt oder sogar abgewendet werden. Aber nicht nur d a s; auch eine Steigerung der zu erwartenden Gewinne kann mittels einer Reputationsanalyse und -bearbeitung erfolgen. Diesbezügliche Kontrollen sollten auch hier fortlaufend getätigt werden.

Eine gute Reputation hilft allen Unternehmen. Ob bei der Mitarbeitergewinnung, bei der Neukundenaquirierung, oder bei der Erhöhung der Kundenloyalität, eine starke Reputation ist das Aushängeschild eines jeden Betriebes. Auch lässt sich mit ihr leichter Kapital beschaffen, oder Beschaffungskosten senken.
Im Zeitalter von medialen Selbstdarstellung und Inszenierung schafft auch das Reputationsmanagement eine exzellente Referenz. Fordern Sie jetzt unser Reputationsverteidiger.de Reputationsmanagement Starterpaket an.

Das Schweizer Bankgeheimnis: sagenumwoben, aber angeschlagen

Ein Mythos bröckelt und gerät in die Schmuddelecke: das Schweizer Bankgeheimnis. Als Statussymbol rangierte es lange Zeit gleichberechtigt neben dem Talent der Schweizer, die besten mechanischen Uhren der Welt zu bauen. Galt es bei flüchtigem Hinsehen bis vor kurzem noch als eine Art ritterlicher Verschwiegenheitskodex, gerät dieses hehre Bild nun massiv ins Wanken. Von am deutschen Fiskus vorbeigeschleusten Geldern in schwindelerregender Höhe ist die Rede, von im Reserverad geschmuggelten Bargeldmillionen. Der politische Tonfall verschärft sich. Illegal abgeschöpfte Datensätze über Konten deutscher Anleger werden den ermittelnden Behörden in Deutschland zum Kauf angeboten. In Panik geratene Steuerhinterzieher überrennen die einschlägigen Anwaltskanzleien, um sich selbst anzuzeigen.

Dabei ist das Schweizer Bankgeheimnis schon länger umstritten. Hoch ist der Anteil an Schwarzgeld in den Tresoren der Alpenrepublik. Bereits 1998 hat die Schweiz ein Anti-Geldwäsche-Gesetz erlassen, das Problem war also bekannt. Bankgeschäfte machen über 15 Prozent des Schweizer Bruttoinlandsproduktes aus, die Branche ist die bedeutendste des Landes. Kein Wunder, dass die losgetretene Debatte in der Schweiz für erhebliche Nervosität sorgt.

Seinen Ursprung hat das Bankgeheimnis in der seit Jahrhunderten bestehenden Tradition des vertraulichen Umgangs bei Geschäften mit Privatbanken. Juristisch verankert wurde diese Verschwiegenheit aber erst in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit dem Bankgesetz. Ganz ohne Skandale ist es allerdings auch damals nicht abgegangen. Bereits 1932 – frappierend an die aktuelle Situation erinnernd – wurde der Direktor der französischen Filiale einer Schweizer Bank in Paris verhaftet. Man hatte es auf die umfangreiche Kundenliste abgesehen, die er bei sich trug. Zahlreiche prominente Anleger wurden enttarnt – darunter auch die mächtige Familie Peugeot. In der Folge wurde das Schweizer Bankgesetz verschärft und die Herausgabe von Kundendaten unter Strafe gestellt.

In den sechziger Jahren erschütterten Informationen die Welt, nach denen die Vermögen von Holocaustopfern noch immer auf Schweizer Konten lägen - Geld, mit dem die Banken nach wie vor arbeiteten und Gewinne erwirtschafteten. Als Reaktion richtete die Schweiz einen Fonds ein, der die entsprechenden Vermögen für Maßnahmen der Wiedergutmachung verwendete. Gleichzeitig wurde – historisch nicht korrekt – behauptet, das Bankgeheimnis sei in dreißiger Jahren ausdrücklich geschaffen worden, um jüdische Vermögen vor den deutschen Machthabern zu schützen.

Für zusätzliche schmutzige Flecken auf dem offensichtlich gar nicht mehr so blütenweißen Image des Schweizer Bankgeheimnisses sorgten die immer wieder an die Öffentlichkeit gelangenden Hinweise, dass es auch den verschiedensten aktiven – oder mittlerweile abgehalfterten Diktatoren – Unterschlupf für ihre zweifelhaft erworbenen Reichtümer bot: so etwa dem früheren Machthaber von Haiti – Jean-Claude “Baby Doc” Duvalier – mit seinen Millionen.

Das Bankgeheimnis war also schon immer ein umstrittenes Thema. In den letzten Jahren ist es aber auch in der Schweiz selbst mehr und mehr in den Mittelpunkt der Debatte geraten – eine Folge des gestiegenen diplomatischen Drucks aus Ländern wie Italien, Frankreich, den USA und Deutschland. So regte der Schweizer Finanzminister Hans-Rudolf Merz vor kurzem eine Diskussion über den automatisierten Austausch von Datensätzen ausländischer Anleger an. In der Praxis käme das dem Ende des Bankgeheimnisses gleich. Banken und Versicherungen arbeiten längst an Szenarien, wie sie in absehbarer Zukunft auch ohne das Bankgeheimnis noch Geld verdienen können.

Das seit Wochen andauernde Tauziehen um den Kauf einer durch den ehemaligen Mitarbeiter einer großen Schweizer Bank illegal erstellten Daten-CD mit umfangreichen Informationen über deutsche Anleger hat die Spannungen zwischen Deutschland und der Schweiz noch einmal verstärkt. Auf das Vorhaben des an einen Thriller erinnernden Datenankaufs für mehrere Millionen Euro reagieren einzelne Schweizer Politiker mit der nahezu ebenso waghalsigen Überlegung, die Daten deutscher Politiker zu veröffentlichen, die ein Konto in der Schweiz ihr eigen nennen. Im Raum steht auch die Idee, Deutschland beim Kauf der Daten-CD zuvorzukommen.

Es dürfte spannend werden, ob das Schweizer Bankgeheimnis noch einmal mit einem blauen Auge davonkommt. Sehr wahrscheinlich ist es nicht – zu fest haben sich seine Gegner mittlerweile verbissen, als dass es sich dauerhaft aus der öffentlichen Diskussion retten könnte. Ein Abschied auf Raten scheint am wahrscheinlichsten.

Toyotas Ansehen schwindet: Deutsche Konkurrenz profitiert

Der japanische Autohersteller Toyota musste Ende Januar geschätzte 4,5 Millionen Fahrzeuge zurückrufen, die bereits auf dem europäischen und dem nordamerikanischen Markt verkauft worden waren. Weltweit sind wahrscheinlich sogar mehr als acht Millionen Autos beschädigt. Der Konzern gab an, dass die Gaspedale der betroffenen Fahrzeuge nach dem Vorgang des Gasgebens zu klemmen drohen, weswegen es oft zu unkontrollierten Beschleunigungen der Autos kommen könnte. Allein in Europa sind wahrscheinlich circa zwei Millionen Fahrzeuge von der Panne betroffen.

Schlechtere PR kann sich ein Konzern kaum vorstellen und wünschen. Um ungefähr 20 Milliarden Dollar (knapp 28 Milliarden Euro) ist sich der Börsenwert von Toyota in der letzten Januarwoche in den Keller gerauscht. Analysten gehen davon aus, dass Toyota bereits im Januar von einem immensen Rückgang des Automobilgeschäfts ausgehen musste. Die Kosten für den Rückruf der Autos, die Reparaturen und der Stopp der Produktion dürften sich für den Autobauer auf bis zu zwei Milliarden Dollar (knapp 2,8 Milliarden Euro) belaufen. Seit dem 26. Januar stehen die Bänder still, die halbe Modellpalette ist von dem Produktionsstopp betroffen. Schon ist in Wirtschaftskreisen von einem „Elchtest für Toyota“ die Rede.

Eine für Toyota schlechte, für die Konkurrenz dafür umso bessere Nachricht. Meldungen dieser Art fügen dem Image eines Weltmarktführers, der Toyota immerhin ist, enormen Schaden zu. Schon haben erste Wettbewerber von der Panne profitiert, etwa General Motors, wo der Umsatz vor allem in den USA sofort nach dem Bekanntwerden der Rückrufaktion sprunghaft angestiegen ist. In den USA bieten verschiedene Hersteller bis zu 1.000 Dollar Nachlass, wenn Kunden ihren Toyota in Zahlung geben und stattdessen eines ihrer Modelle kaufen.

Doch auch die deutsche Autoindustrie schläft nicht, wenn höhere Umsätze und damit höhere Gewinne rufen. Volkswagen etwa – nach dem Einstieg bei Suzuki der größte Konkurrent von Toyota in Sachen Weltmarktführerschaft – hat geplant, mit der Werbekampagne für VW-Modelle in den USA, dem immer noch größten Fahrzeugmarkt, stark in die Offensive zu gehen. So sollen eingefleischte Toyota-Fahrer zu VW gezogen werden. Ein VW-Sprecher bestätigte, dass die US-amerikanischen Vertriebsexperten die Situation bei Toyota und auf dem Markt genauestens analysierten. Es sei der „richtige Zeitpunkt“, um von Toyota zu VW zu wechseln, so der Sprecher weiter, die Situation sei extrem günstig aus Sicht von Volkswagen, heißt es in Wolfsburg.

Hoffnung schöpft die VW-Spitze aus den die Runde machenden Gerüchten, dass sich ein Image-schaden dieser Größe für Toyota nicht so schnell erledigt haben könnte, sondern dass es locker zehn oder fünfzehn Jahre dauern kann, bis der Markt vergisst.

Und schließlich hat man in Wolfsburg lang darauf gewartet, dass der größte Rivale mal ins Stol-pern kommt. Nur ist Schadenfreude der falsche Weg, gerade bei VW. Immerhin war es das erste Automatikmodell des von VW hergestellten Audi 100, das in den achtziger Jahren in den USA ebenfalls Probleme mit dem Gaspedal hatte. Auch wenn technisch seinerzeit alles in Ordnung war und vermutlich die US-Kunden die Automatikschaltung falsch bedient haben, so hatte VW einen enormen Imageschaden davon getragen. Audi in den USA ist davon bis heute betroffen. Der Markt verzeiht nichts. Nicht einmal dann, wenn keine Fehler gemacht werden.

Die Bosse bei VW mussten in den letzten Jahren in Nordamerika erhebliche Verluste (mehrere Milliarden Euro) verzeichnen, weswegen ihnen die Krise bei Toyota zur rechten Zeit kommt. Schon wächst bei VW die Hoffnung, dass sich große Marktanteile zurück erobern lassen. Und zurzeit baut VW auch ein neues Autowerk in Tennessee, von wo in Zukunft der „New Midsize Sedan“ vom Band rollen soll. Und der soll dem meistverkauften Auto in den USA – natürlich einem Toyota, dem Camry – den Rang ablaufen. Momentan stehen die Zeichen für VW dafür ja recht günstig.

Reputationsstrategien und Organisationen in Unternehmen`

Nach einigen anderen Firmen hat es nun auch das Unternehmen Jack Wolfskin es geschafft seine Marke schwer zu beschädigen. So die Meinung vieler Blogger, die sich mit dem Thema der Abmahnungen von Jack Wolfskin auseinandergesetzt hatten.

Das Verfahren war einfach: Blogs und Portale, auf denen kleinere Warenmengen verkauft werden, geraten ins Blickfeld von Markenfirmen, die ihrerseits Anwälte beauftragen oder die Recherche gleich durch ihre Markenanwälte ohne Kontrolle erledigen lassen. Diese mahnen ihrerseits zahlreiche unbedarfte Menschen ab, um somit Ihre Honorare zu verdienen. An sich nicht wirklich negativ, jedoch das Dilemma liegt im Details:

Selbsthergestellte Mengen sind im Gegensatz zu gefälschten Produkten,  kaum im Stande einer Marke zu schaden und eine Abmahnung wirkt dann im “demokratisierten Web” als komplett überzogen.

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Corporate Identity

Eine Corporate Identity ist die Identität des Unternehmens. Dabei spiegelt dieses Identität nicht nur die Marke allein wieder, sondern alles, was damit zusammenhängt.

Die Unternehmensidentität wird vom Verhalten, von der Kommunikation und vom Erscheinungsbild bestimmt. Zusammen ergibt dies ein ganz bestimmtes Bild des Unternehmens. Dieses sollte im besten Fall natürlich positiv sein und immer mit Leben gefüllt werden. Das Ziel einer Corporate Identity ist die langfristige Unternehmensentwicklung. Das Unternehmen wird mit dieser Identität mit einer handelnden Person verglichen. Diese Person hat in erster Linie ein Aussehen. Beim Unternehmen bewirkt das Aussehen die Marke. Sprich, hier handeln bestimmte Symbole oder Farben. Das Logo der Firma und die dazugehörige Farbe ist das Aussehen. Der Markenname oder der Name des Unternehmens ist auch gleichzeitig der Name der Identität. Die Gesamtheit des Unternehmens kann über diese Identität wiedererkannt werden vom Kunden. Auch nach vielen Jahren kann eine bestimmte Farbe oder das Symbol, die Erinnerung an die Marke wieder in das Gedächtnis rufen. Daher rührt auch der längerfristige Erfolg der Firma.

Eine personifizierte Firma mit einer Identität bewirkt jedoch auch, dass sich die Kunden mit dem Produkt selbst identifizieren können. Es ist speziell auf ihre Ansprüche angepasst und regt zum Kaufen an. Die Aktionen, das Aussehen und die Kommunikation des Unternehmens müssen immer ein Gesamtbild ergeben. Nur dann wirkt eine Marke positiv und längerfristig. Manchmal greift man bei einer Corporate Identity nicht nur visuelle Signale zurück, sondern auch auf akustische. Eine bestimmte eingängige Melodie kann sofort die Verbindung mit der Marke im Kopf der Kunden bewirken. Die Nachhaltigkeit durch eine starke Identität ist enorm und kann selbst durch eine schlechte Schlagzeile nicht beeinflusst werden.

Firmen Reputation

Der Reputationsverteidiger.de Firmenreputationsservice hilft Ihnen Schnell und zielgerichtet auf Kundenmeinungen und sonstige Erwähnungen ihrer Firma zu reagieren.

Wie man in den letzten Jahren gesehen hat, haben sich Firmen ode Jet Blue, ein amerikanische Fluglinie, im schwierigen Situation befunden.

Speziell in Deutschland kämpfen jemand wie die Telekom oder der Lebensmittelkonzern Lidl mit Kundenmeinungen Internet. Blogs, soziale Netzwerke wie StudiVZ, Suchmaschinen, Webseiten mit Kundenmeinungen, RSS Feeds, Twitter, Wikipedia, Youtube Videos und sogar Podcasts müssen von Firemen, die auf Ihre Onlinereputation achten, überwacht werden.

Reputationsverteidiger.de hat spezielle Tools, um diese neue Medien schnell und zuverlässig zu überwachen.

Reputationsverteidiger überwacht nicht nur ihre Marken, ihre Firma im allgemeinen, ihre spezifische Industrie, im Rahmen ihrer Direktoren und Vorstände, auch ihre Konkurrenz im in und Ausland.

Ihr Ruf ist bei Reputationverteidiger in guten Händen. Oder schicken Sie uns eine E-Mail und lassen sich kostenlos von unseren Online Reputationsmanagement Profis  beraten.