Online Reputationsmanagement von Promis

Kaum etwas ist so schnelllebig, wie die heutige Presse. Medien stürzen sich auf alles, was als Nachrichten und sonstige Meldungen gedruckt oder verkündet werden kann; Hauptsache es bringt Schlagzeilen und die Quote stimmt. Der tatsächliche Wahrheitsgehalt wird dabei in den seltensten Fällen geprüft. Das ist gut, solange es sich um positive Berichte handelt. Aber was geschieht, wenn man als Star oder so genannter Prominenter erstmal in Verruf gekommen ist? Seltsamerweise halten sich solche Gerüchte ewig. Ihnen entgegen zu treten kann somit nicht früh genug geschehen. Denn: Wenn eine Botschaft einmal verkündet wird und dann einschläft, richtet sie meist keinen allzu große Schaden an. Ist sie jedoch erst durch alle Medien gegangen und hat schlimmstenfalls auch noch die Klatschpresse erreicht, ist der gute Ruf dahin. Zudem sorgen Suchmaschinen dafür, dass Nachrichten - egal, wie alt, unzutreffend oder überholt sie auch sein mögen - auch nach vielen Jahren noch gefunden werden.

Ein über Wochen oder sogar Monate systematisch ruiniertes Image wieder aus dem Keller zu holen ist so gut wie unmöglich. Dem entsprechend ist es enorm wichtig, auf seine Online Reputation genauestens zu achten. Wenn überhaupt, können nur auf diese Weise falsche oder böswillige Darstellungen, negative Berichte oder sonstige unvorteilhafte Behauptungen im Keim erstickt werden. Natürlich hat kaum ein Mensch die Zeit oder Lust, ständig an einem Rechner zu sitzen, um im Internet zu prüfen, was genau wann und von wem, in welchem Zusammenhang und mit welchem Motiv über einen selbst geschrieben wird. Reputationsverteidiger.de kann diese Arbeit jedoch mühelos erledigen. Sie spürt die Ergebnisse von Suchmaschinen auf und entdeckt Meldungen in seriösen und eben tendenziell eher fragwürdigen Medien. Dadurch ist gewährleistet, dass der Star oder Promi zu denjenigen gehört, der als erstes erfährt, was über ihn berichtet wird.

Das ist, unabhängig von Art und Inhalt der Berichterstattung, trotz allem noch angenehmer, als von einem Journalisten völlig unerwartet mit einer Behauptung konfrontiert zu werden, mit der man überhaupt nicht gerechnet hatte. Je umfangreicher und somit besser man über alles informiert ist, was die Öffentlichkeit über das eigene Leben zu wissen meint, desto professioneller und entspannter kann man mit Behauptungen jeder Art umgehen. Dazu gehört es aber nun einmal zwingend, über alles informiert zu sein, was an Nachrichten im Internet kursiert. Heutzutage findet das so genannte öffentliche Leben längst nicht mehr nur offiziell und auf dem tatsächlichen oder sprichwörtlichen Roten Teppich statt.

Das eigene Ansehen leidet mitunter empfindlich und das, obwohl man sich überhaupt nichts hat zu schulden kommen lassen. Plötzlich wimmelt das Internet vor Behauptungen, was man angeblich angestellt hat, ohne dass man selbst auch nur die geringste Ahnung davon hatte, geschweige denn, selbst etwas dazu beigetragen hat. Wie peinlich ist es, wenn die erste Konfrontation mit diesen vermeintlichen Sachverhalten dann tatsächlich auf dem Roten Teppich oder bei sonstigen, offiziellen Anlässen erfolgt? Diese Widrigkeiten sollten unbedingt vermieden werden. Um das mit möglichst geringem Zeitaufwand aber dennoch großem Erfolg erreichen zu können, ist der Einsatz von Reputationsverteidiger.de von entscheidender Bedeutung. Bereits nach kürzester Zeit macht wird sie sich bezahlt gemacht haben, denn: Die eigene gute und untadelige Online Reputation ist definitiv unbezahlbar!

Das Schweizer Bankgeheimnis: sagenumwoben, aber angeschlagen

Ein Mythos bröckelt und gerät in die Schmuddelecke: das Schweizer Bankgeheimnis. Als Statussymbol rangierte es lange Zeit gleichberechtigt neben dem Talent der Schweizer, die besten mechanischen Uhren der Welt zu bauen. Galt es bei flüchtigem Hinsehen bis vor kurzem noch als eine Art ritterlicher Verschwiegenheitskodex, gerät dieses hehre Bild nun massiv ins Wanken. Von am deutschen Fiskus vorbeigeschleusten Geldern in schwindelerregender Höhe ist die Rede, von im Reserverad geschmuggelten Bargeldmillionen. Der politische Tonfall verschärft sich. Illegal abgeschöpfte Datensätze über Konten deutscher Anleger werden den ermittelnden Behörden in Deutschland zum Kauf angeboten. In Panik geratene Steuerhinterzieher überrennen die einschlägigen Anwaltskanzleien, um sich selbst anzuzeigen.

Dabei ist das Schweizer Bankgeheimnis schon länger umstritten. Hoch ist der Anteil an Schwarzgeld in den Tresoren der Alpenrepublik. Bereits 1998 hat die Schweiz ein Anti-Geldwäsche-Gesetz erlassen, das Problem war also bekannt. Bankgeschäfte machen über 15 Prozent des Schweizer Bruttoinlandsproduktes aus, die Branche ist die bedeutendste des Landes. Kein Wunder, dass die losgetretene Debatte in der Schweiz für erhebliche Nervosität sorgt.

Seinen Ursprung hat das Bankgeheimnis in der seit Jahrhunderten bestehenden Tradition des vertraulichen Umgangs bei Geschäften mit Privatbanken. Juristisch verankert wurde diese Verschwiegenheit aber erst in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit dem Bankgesetz. Ganz ohne Skandale ist es allerdings auch damals nicht abgegangen. Bereits 1932 – frappierend an die aktuelle Situation erinnernd – wurde der Direktor der französischen Filiale einer Schweizer Bank in Paris verhaftet. Man hatte es auf die umfangreiche Kundenliste abgesehen, die er bei sich trug. Zahlreiche prominente Anleger wurden enttarnt – darunter auch die mächtige Familie Peugeot. In der Folge wurde das Schweizer Bankgesetz verschärft und die Herausgabe von Kundendaten unter Strafe gestellt.

In den sechziger Jahren erschütterten Informationen die Welt, nach denen die Vermögen von Holocaustopfern noch immer auf Schweizer Konten lägen - Geld, mit dem die Banken nach wie vor arbeiteten und Gewinne erwirtschafteten. Als Reaktion richtete die Schweiz einen Fonds ein, der die entsprechenden Vermögen für Maßnahmen der Wiedergutmachung verwendete. Gleichzeitig wurde – historisch nicht korrekt – behauptet, das Bankgeheimnis sei in dreißiger Jahren ausdrücklich geschaffen worden, um jüdische Vermögen vor den deutschen Machthabern zu schützen.

Für zusätzliche schmutzige Flecken auf dem offensichtlich gar nicht mehr so blütenweißen Image des Schweizer Bankgeheimnisses sorgten die immer wieder an die Öffentlichkeit gelangenden Hinweise, dass es auch den verschiedensten aktiven – oder mittlerweile abgehalfterten Diktatoren – Unterschlupf für ihre zweifelhaft erworbenen Reichtümer bot: so etwa dem früheren Machthaber von Haiti – Jean-Claude “Baby Doc” Duvalier – mit seinen Millionen.

Das Bankgeheimnis war also schon immer ein umstrittenes Thema. In den letzten Jahren ist es aber auch in der Schweiz selbst mehr und mehr in den Mittelpunkt der Debatte geraten – eine Folge des gestiegenen diplomatischen Drucks aus Ländern wie Italien, Frankreich, den USA und Deutschland. So regte der Schweizer Finanzminister Hans-Rudolf Merz vor kurzem eine Diskussion über den automatisierten Austausch von Datensätzen ausländischer Anleger an. In der Praxis käme das dem Ende des Bankgeheimnisses gleich. Banken und Versicherungen arbeiten längst an Szenarien, wie sie in absehbarer Zukunft auch ohne das Bankgeheimnis noch Geld verdienen können.

Das seit Wochen andauernde Tauziehen um den Kauf einer durch den ehemaligen Mitarbeiter einer großen Schweizer Bank illegal erstellten Daten-CD mit umfangreichen Informationen über deutsche Anleger hat die Spannungen zwischen Deutschland und der Schweiz noch einmal verstärkt. Auf das Vorhaben des an einen Thriller erinnernden Datenankaufs für mehrere Millionen Euro reagieren einzelne Schweizer Politiker mit der nahezu ebenso waghalsigen Überlegung, die Daten deutscher Politiker zu veröffentlichen, die ein Konto in der Schweiz ihr eigen nennen. Im Raum steht auch die Idee, Deutschland beim Kauf der Daten-CD zuvorzukommen.

Es dürfte spannend werden, ob das Schweizer Bankgeheimnis noch einmal mit einem blauen Auge davonkommt. Sehr wahrscheinlich ist es nicht – zu fest haben sich seine Gegner mittlerweile verbissen, als dass es sich dauerhaft aus der öffentlichen Diskussion retten könnte. Ein Abschied auf Raten scheint am wahrscheinlichsten.

Suchmaschinen und Reputation

Das Thema Suchmaschinen und Reputationsmanagement liegen nahe beieinander, den beide ergänzen sich sehr. Um Reputationsmanagement zu verstehen, muss man den Suchmaschinenmarkt verstehen. Hiermit möchten wir einen Überblick über die deutsche Suchmaschinenlandschaft geben.

Suchmaschinen dienen der Recherche von Datenansammlungen im www. Hierbei wird ein Schlüsselwort-Index erstellt und demnach die Trefferliste nach Relevanz geordnet. Nach Absenden der Suchanfrage über den gesuchten Begriff liefert die Suchmaschine eine Trefferliste, die wahrscheinlich relevante Daten und Texte zu dem jeweiligen Suchbegriff enthalten. Diese werden meist mit dem Titel der Anzeige dargestellt und auszugsweise einer Textpassage in der das gesuchte Wort vorkommt.

Die indexbasierten Suchmaschinen zählen dabei heut zu den wichtigsten Gruppen. Bei dieser Art werden passende Dokumente eingelesen und ein entsprechender Index dazu angelegt. Die dadurch entstehende Datenstruktur wird dann später auch bei der Suchanfrage verwendet. Durch den angelegten Index wird die Suche um ein vielfaches beschleunigt, jedoch steckt auch eine aufwendige Pflege dahinter.

Google
Bei der Suchmaschine Google handelt es sich um ein Produkt des US-Unternehmens Google Inc. Mit mehr als 80% der weltweiten Suchanfragen über Google gilt dieser zweifelsohne zu den Marktführern unter den Suchmaschinen. Das Wort „Google“ entstand durch ein Wortspiel des amerikanischen „googol“. Oft wird in dem Zusammenhang auch von einem Rechtschreibfehler gesprochen. Der Begriff wurde 1938 erfunden und drückt eine Zahl mit eins uns hundert nullen aus (10 100).

Die Suchmaschine Google selbst ging am 7. September 1998 online und war vorerst nur als Testversion gedacht. Der Erfolg von Google spricht für sich und die Seite hat sich seitdem auch nur kaum verändert. Seit 2004 existiert der Begriff „googeln“ auch offiziell in den deutschen Rechtschreib-Duden. 2006 wurde der Begriff von Google Inc. auch geschützt und bezeichnet seither die Suchanfrage über die Google Website.

Google News
2002 Starte Google Inc. mit den Google News. Der Inhalt der deutschen Internet Nachrichtenseite wird automatisch aus mehr als 700 externen Nachrichtenseiten zusammengetragen. Alle 10 Minuten wird diese such eine Abfrage automatisch aktualisiert. Google News wird mittlerweile in über 43 Ländern und in mehr als 20 Sprachen zur Verfügung gestellt.

Google Blogsuche
Bei der Google Blogsuche handelt es sich um eine Suchfunktion, die sich speziell auf Blogbeiträge spezialisiert hat. Das Ziel von Google ist es damit die Nutzer besser mit dem noch recht neuen Kommunikationsmedium vertraut zu machen. Die Suchfunktion selbst erfolgt wie bei der regulären Suchmaschine über eine Begriffsfindung. Im Gegensatz dazu werden jedoch keine offiziellen Artikel zu der Suchanfrage heraus gegeben, sondern in der Regel Meinungen, Kritiken und Informationen anderer Nutzer zu dem gewünschten Thema. Durchsucht werden auch hier alle vorhanden Blogs im Internet und der Index wird regelmäßig aktualisiert damit dem Nutzer möglichst immer die neusten Einträge zu dem Thema aufgelistet werden können. Über die erweiterte Suche können auch detaillierte Suchanfragen gestellt werden, sowie Optionen festgelegt werden, wie z. B. Titel oder die Sprache.

Google Social Search
Auch hier handelt es sich um ein recht neues Angebot von Google. 2009 kam Google Social Search auf den Markt. Die reine Internetsuchmaschine wird hier um „soziale“ Komponenten erweitert. So werden bei den Suchergebnissen auch auf die Vorschläge oder gar eigene Beiträge von Freunden und Bekannten berücksichtigt. Google Social Search ist bisher nur in englischer Sprache verfügbar. Die Anmeldung erfolgt über das Googles Experimentierlabor. Dort galant man auf das US-Portal und kann die Suchanfragen starten. Über den Menüpunkt “Show Options“ kann man hier z. B. einrichten sich nur die Content von Freunden anzeigen zu lassen. Im großen und ganzen bietet die „neue Suchmaschine“ von Google die gleichen Ergebnistreffer wie die eigentlichen Suchmaschine, doch lassen sich hier auch gern durch Empfehlung der Bekannten neue gute Zufallstreffer erzielen, auf die man sonst wohl nicht gestoßen wäre.

Yahoo
Auch bei Yahoo! Handelt es sich mit über 590 Millionen Nutzern um eine der weltweit größten Internetunternehmen. Gegründet wurde Yahoo! 1995 und hat heut seinen Stammsitz in Sunnyvale, Kalifornien. Kerngeschäft von Yahoo! ist die Bereitstellung von Onlinediensten und –produkten für Privat- und Geschäftskunden. Dazu zählen beispielsweise neben der Yahoo Startseite die Yahoo Nachrichten, - Suche, - Mail, - Messenger und auch Flickr. Das Freemail Angebot von Yahoo gehört neben Hotmail zu den weltweiten Marktführen. Etwa 300 Millionen User nutzen den unlimitierten Speicherplatz. Bei der Suchmaschine greift Yahoo u. A. gern auf den Index von Google zurück.

Bing
Bei der Internet Suchmaschine Bing handelt es sich um ein Onlineangebot von Microsoft. 2009 wurde der Dienst online bereit gestellt und sollte damit den Vorgänger Live Search komplett ersetzen. Microsoft setz bei seiner Art der Suchmaschine nicht auf einen einfachen Index sondern erweitert dies durch die sogenannten Entscheidungshilfen, welche dem User auch im alltäglichen Leben, wie Einkaufen usw. beraten soll. Wie bei Google kann die Suchanfrage in verschiedenen Kategorien erfolgen. Vollständig nutzbar ist die Version bislang jedoch nur in der US Version. Bing ist auch in weiteren Sprachen verfügbar, nur fehlen teilweise noch Funktionen an denen gearbeitet wird.

sonstige Suchmaschinen in Deutschland:
- www.fireball.de (online Volltextsuche, nach Rubriken unterteilt, Bildersuche möglich)
- de.altavista.com (spezialisiert auf relevante Suchergebnisse)
- www.lycos.de
- www.blinde-kuh.de (Suchmaschine seit 1997 - deutschsprachige online Suchmaschine für Kinder)
- www.abacho.de
- web.de (eine der beliebtesten deutschsprachigen Internetseiten/ Internet Suchmaschinen)

Organische Suche
Bei der organischen Suche handelt es sich um eine Suchmaschinenoptimierung (SEO). Ziel dieser Art der Suchmaschinenoptimierung ist z.B. die Traffic-Steigerung, die Steigerung der eigenen Reputation oder auch die Erreichung von mehr Transparenz im Internet.

Paid Search
Zu Suchmaschinenoptimierung gehört natürlich auch die Suchmaschinenwerbung, genannt Paid Search oder auch Pay-Per-Click (PPC oder SEM). Ganz klarer Marktführer für diese Art der Onlinewerbung ist Google Adwords in Kombination mit Adsense. Durch Werbung auf der eigenen Seite wird eine Vergütung pro Klick eines Users auf den Werbebanner / Textlink gutgeschrieben. Die Einnahmen von Google durch den Klick werden zum Teil an den Werbeanbieter weitergegeben.

StudiVZ und Privatsphäre

Wer glaubt in sozialen Netzwerken is er sicher, der irrt gewaltig. Ein Blick nach den Top Suchen für StudiVZ zeigt, dass das Interesse an StudiVZ Nutzerdaten gross ist. Wir haben einen kleinen Guide für StudiVZ zusammengestellt:

Bei studiVZ handelt es sich um ein soziales Netzwerk, das im November 2005 von der studiVZ Ltd gegründet wurde. Neben der Online-Community für Studenten gibt es mittlerweile zwei weitere Netzwerke meinVZ und schülerVZ. Der Service von studiVZ wurde zwischendurch auch in anderen europäischen Ländern angeboten, allerdings wurde er mittlerweile wieder eingestellt. Inzwischen konzentriert sich die Ende 2009 neu firmierte VZnet Netzwerke Ltd ganz auf den deutschsprachigen Raum und verbindet Studenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz miteinander. Die studiVZ-Community und die meinVZ-Community (für alle Nichtstudenten) können untereinander kommunizieren und man kann sich gegenseitig Nachrichten schreiben oder in die Freundesliste aufnehmen. SchülerVZ dagegen unterliegt aus Gründen des Jugendschutzes strengeren Auflagen und ist mit den anderen beiden Plattformen nicht verbunden. Mittlerweile haben die drei sozialen Plattformen über 16 Millionen Mitglieder. Betreut wird das Projekt von einem 260-köpfigen Team in Berlin. Das Netzwerk finanziert sich hauptsächlich über Werbung.

Bei dem sozialen Netzwerk studiVZ hat man vielerlei Möglichkeiten. Zunächst erstellt man sich dort ein persönliches Profil. Dabei ist es jedem Nutzer selbst überlassen welche persönlichen Angaben er machen möchte. Allerdings ist die Anzeige der Hochschule, an der man studiert, nicht optional, sondern wird immer angezeigt. Im persönlichen Profil macht man also erst einmal Angaben hinsichtlich des Studienorts, der Fachrichtung und gibt Namen und Adresse an, so man das möchte. Außerdem trägt das neue Mitglied hier sein Geburtsdatum ein, kann aber gleichzeitig auswählen, inwiefern andere das Datum sehen können. Über die Angabe welche Schule man vor der Studienzeit besucht hat, kann man durch frühere Freunde und ehemalige Mitschüler gefunden werden oder alte Freunde selbst finden. Mit der Suchfunktion bei studiVZ sucht man direkt mit dem vollen Namen nach Bekannten und mit der erweiterten Suche können Personen noch gezielter gefunden werden. Allerdings geben aus Datenschutzgründen nicht alle Nutzer ihren vollen Namen an. Das Profil kann durch Angabe von Lieblingsbüchern, Musik, Lehrveranstaltungen, Beziehungsstatus, Interessen und Arbeitgeber noch verfeinert werden. Die Kontaktdaten mit Handy- und Telefonnummer und die Adressdaten sind nur für Freunde sichtbar. Zusätzlich kann man ein Foto von sich hoch laden, welches im Profil angezeigt wird. Die meisten verfassen auch eine kurze Beschreibung über sich selbst. Über studiVZ findet man alte Freunde wieder, baut eine Freundesliste auf, schreibt sich über den internen Nachrichtendienst Messages und kann die patentierte Gruschelfunktion nutzen. Außerdem rühmt sich studiVZ mittlerweile die größte Foto-Community zu sein. Als Mitglied kann man eigene Fotos hoch laden, Fotoalben anlegen und verwalten. Außerdem können andere die eigenen Fotos kommentieren und man kann Verlinkungen zu anderen Mitgliederprofilen setzen. Zusätzlich ist es möglich sich den eigenen Interessen und Hobbys entsprechend für Gruppen anzumelden und dort an Diskussionsforen teilzunehmen. Mit dem Buschfunk hat studiVZ auch eine Twitter-ähnliche Funktion eingeführt. Der Buschfunk erlaubt ein Versenden von kurzen Nachrichten im SMS-Stil.

Um die Privatsphäre der über 16 Millionen Mitglieder in den VZ-Netzwerken zu schützen, können die Nutzer unterschiedliche Einstellungen betätigen und so ihre Daten vor einem unberechtigten Zugriff schützen. Um die Einstellungen vorzunehmen, geht man auf den Privatsphäre-Button und legt Schritt für Schritt fest wer was zu sehen bekommt. So kann man bestimmen, ob das eigene Benutzerprofil nur teilweise oder vollständig angezeigt wird. Man entscheidet, ob man bestimmte Bereiche nur Freunden zugänglich macht und so zum Beispiel persönliche Fotos schützt. Ebenso legt man fest von wem man Nachrichten empfangen möchte und wer Gruscheln darf. Für jeden Bereich sind individuelle Vorgaben möglich.

Toyotas Ansehen schwindet: Deutsche Konkurrenz profitiert

Der japanische Autohersteller Toyota musste Ende Januar geschätzte 4,5 Millionen Fahrzeuge zurückrufen, die bereits auf dem europäischen und dem nordamerikanischen Markt verkauft worden waren. Weltweit sind wahrscheinlich sogar mehr als acht Millionen Autos beschädigt. Der Konzern gab an, dass die Gaspedale der betroffenen Fahrzeuge nach dem Vorgang des Gasgebens zu klemmen drohen, weswegen es oft zu unkontrollierten Beschleunigungen der Autos kommen könnte. Allein in Europa sind wahrscheinlich circa zwei Millionen Fahrzeuge von der Panne betroffen.

Schlechtere PR kann sich ein Konzern kaum vorstellen und wünschen. Um ungefähr 20 Milliarden Dollar (knapp 28 Milliarden Euro) ist sich der Börsenwert von Toyota in der letzten Januarwoche in den Keller gerauscht. Analysten gehen davon aus, dass Toyota bereits im Januar von einem immensen Rückgang des Automobilgeschäfts ausgehen musste. Die Kosten für den Rückruf der Autos, die Reparaturen und der Stopp der Produktion dürften sich für den Autobauer auf bis zu zwei Milliarden Dollar (knapp 2,8 Milliarden Euro) belaufen. Seit dem 26. Januar stehen die Bänder still, die halbe Modellpalette ist von dem Produktionsstopp betroffen. Schon ist in Wirtschaftskreisen von einem „Elchtest für Toyota“ die Rede.

Eine für Toyota schlechte, für die Konkurrenz dafür umso bessere Nachricht. Meldungen dieser Art fügen dem Image eines Weltmarktführers, der Toyota immerhin ist, enormen Schaden zu. Schon haben erste Wettbewerber von der Panne profitiert, etwa General Motors, wo der Umsatz vor allem in den USA sofort nach dem Bekanntwerden der Rückrufaktion sprunghaft angestiegen ist. In den USA bieten verschiedene Hersteller bis zu 1.000 Dollar Nachlass, wenn Kunden ihren Toyota in Zahlung geben und stattdessen eines ihrer Modelle kaufen.

Doch auch die deutsche Autoindustrie schläft nicht, wenn höhere Umsätze und damit höhere Gewinne rufen. Volkswagen etwa – nach dem Einstieg bei Suzuki der größte Konkurrent von Toyota in Sachen Weltmarktführerschaft – hat geplant, mit der Werbekampagne für VW-Modelle in den USA, dem immer noch größten Fahrzeugmarkt, stark in die Offensive zu gehen. So sollen eingefleischte Toyota-Fahrer zu VW gezogen werden. Ein VW-Sprecher bestätigte, dass die US-amerikanischen Vertriebsexperten die Situation bei Toyota und auf dem Markt genauestens analysierten. Es sei der „richtige Zeitpunkt“, um von Toyota zu VW zu wechseln, so der Sprecher weiter, die Situation sei extrem günstig aus Sicht von Volkswagen, heißt es in Wolfsburg.

Hoffnung schöpft die VW-Spitze aus den die Runde machenden Gerüchten, dass sich ein Image-schaden dieser Größe für Toyota nicht so schnell erledigt haben könnte, sondern dass es locker zehn oder fünfzehn Jahre dauern kann, bis der Markt vergisst.

Und schließlich hat man in Wolfsburg lang darauf gewartet, dass der größte Rivale mal ins Stol-pern kommt. Nur ist Schadenfreude der falsche Weg, gerade bei VW. Immerhin war es das erste Automatikmodell des von VW hergestellten Audi 100, das in den achtziger Jahren in den USA ebenfalls Probleme mit dem Gaspedal hatte. Auch wenn technisch seinerzeit alles in Ordnung war und vermutlich die US-Kunden die Automatikschaltung falsch bedient haben, so hatte VW einen enormen Imageschaden davon getragen. Audi in den USA ist davon bis heute betroffen. Der Markt verzeiht nichts. Nicht einmal dann, wenn keine Fehler gemacht werden.

Die Bosse bei VW mussten in den letzten Jahren in Nordamerika erhebliche Verluste (mehrere Milliarden Euro) verzeichnen, weswegen ihnen die Krise bei Toyota zur rechten Zeit kommt. Schon wächst bei VW die Hoffnung, dass sich große Marktanteile zurück erobern lassen. Und zurzeit baut VW auch ein neues Autowerk in Tennessee, von wo in Zukunft der „New Midsize Sedan“ vom Band rollen soll. Und der soll dem meistverkauften Auto in den USA – natürlich einem Toyota, dem Camry – den Rang ablaufen. Momentan stehen die Zeichen für VW dafür ja recht günstig.