Die Geschichte der Klonindustrie

Ideen werden schon Jahrhunderten geklaut und der Schutz gegen diese Vorhaben besteht nicht wirklich. Ausserhalb des Internets geht es bereits soweit, dass Firmen nur noch die nicht geschützten Teile von kompletten Produkten kopieren, um somit gegen kein Recht zu verstossen.

Online Unternehmer haben es jedoch weitaus schwieriger. Code ist nur bedingt schützbar, da Code nach US Recht kein Eigentum darstellt.

Diese Lücke im US Rechtssystem nutzen die “Kloner” aus. Nach geltendem Recht, jedoch ohne Moral kopieren diese Firmen Code und Design. Der Fokus liegt auch auf Lokalisierung und schneller Übersetzung. Zudem werden schnell billiges Personal und Investoren herbeigenommen, um sich als First mover in dem Markt ausserhalb der USA schnell zu etablieren.

Jedoch ist das nicht alles: Es kursieren Gerüchte, dass Silicon Valley Investoren, denen Businesspläne schon in der Anfangsphase vorliegen, als sogenannte Whistle Blower arbeiten und geheime Informationen an die Klonindustrie weitergeben. Zuletzt haben einige Klonunternehmer sogenannte “Scouts” eingestellt, die nach neuen Ideen und Bewertungen von jungen Startups Ausschau halten.

Mit dieser Infografik wollen wir die Klonindustrie nicht verurteilen und auch nicht rechtfertigen. Es geht viel mehr darum zu zeigen wie sich diese Industrie entwickelt hat und wie Startups sich schützen können.

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. This entry was posted on Wednesday, September 19th, 2012 at 3:39 pm and is filed under Online Reputation Management. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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